© by Angelika Puhla

Allergie oder Unverträglichkeit

 

Längst ist es bei unseren Vierbeinern keine Seltenheit mehr, dass sie mit einem Fehlalarm im Körper zu kämpfen haben. Je nach Unverträglichkeit reagiert das Immunsystem abwehrend auf eine Substanz die der Körper nicht kennt. Die Reaktionen können unterschiedlich ausfallen wie Magen-Darm- Beschwerden; Juckreiz und Hautrötungen sind die für uns häufige sichtbare und bekannte Symptome.

Voraus geht allerdings erst mal eine Unverträglichkeit. Eine Überempfindlichkeit gegen ein Futtermittel egal ob Pflanzlich oder Tierisch oder etwas anderes was der Körper nicht kennt. Daraus entwickelt sich im Anschluss erst eine Allergie. Hier nur mal vereinfacht ausgedrückt. Nicht selten werden die ersten Anzeichen übersehen.

Wie kommt es zu solchen Reaktionen.

Die erste Entscheidung wird im Magen-Darm -Trackt oder der Haut getroffen von dem körpereigenem Immunsystem. Hier wird die fremde Substanz von der Immunpolizei geprüft und als Freund oder Feind eingestuft bzw. zwischen fremden und körpereigenen Substanzen und Stoffen sollte unterschieden werden. Wird ein Feind, also Krankheitserreger an seinen Antigenen erkannt, reagiert das Immunsystem mit seinen Wächtern und bildet entsprechende Antikörper/ Antigene. Bei wiederholtem Kontakt wird dieser Stoff entsprechend eingestuft und gegebenenfalls bekämpft. 

Das Ganze nennt sich auch Sensibilisierung. Dieses System kann im Welpen oder Kittenalter schon trainiert werden in dem man hier für abwechslungsreiche, ausgewogene gesunde Ernährung sorgt.

Bei einem Fehlalarm kommt es leider zu einer überschießenden Immunreaktion. Es kommt nicht nur die Polizei, sondern auch die Feuerwehr und das Immunsystem kann Freund und Feind nicht mehr unterscheiden selbst harmlose Stoffe werden bekämpft. Egal ob Pflanzlich.- oder Tierischestoffe, Zusatzstoffe in der Nahrung oder Umwelteinflüsse sorgen für Probleme. Jetzt wird von einer Allergie gesprochen! Hat das Immunsystem erst mal die Kontrolle verloren, richtet sich der Körper dauerhaft auf den falschen Zustand ein und löst die typischen Allergischen -Symptome aus wie: Juckreiz, offene Stellen Fellverlust und Magen-Darm–Beschwerden.

Futterunverträglichkeiten können in jedem Alter unserer Lieblinge auftreten. Futter was immer gerne gefressen wurde wird plötzlich zum Problem. Der Körper bildet, wie schon erklärt Antikörper gegen Inhaltsstoffe des Futters. Es kann Fleisch, Fisch, Gemüse, Getreide Öle oder Sonstiges sein. Hier handelt es sich ganz klar um eine Allergie da das Immunsystem beteiligt ist.

Bei einer Futtermittelintolleranz ist das Immunsystem NICHT beteiligt und es handelt sich um eine direkte Reaktion des Körpers auf einen bestimmten Stoff oder ein Futtermittel. Meist ist es Durchfall oder Erbrechen. 

Egal ob es eine Allergie oder Unverträglichkeit ist, es ist in beiden Fällen gleich, das Futter sollte umgestellt werden und gegebenenfalls sogar eine Ausschlussdiät umgesetzt werden.

Dem „Feind“ auf den Fersen

Für eine Beratung sollte dein Liebling erst mal einem Tierarzt vorgestellt werden, so dass andere Krankheiten ausgeschlossen werden können. Juckreiz und Rötungen können Parasiten sein und Durchfall kann mit einer Magen- Darmgrippe zusammenhängen.

Können andere Krankheiten ausgeschlossen werden, macht es durchaus Sinn den Symptomen genauer auf den Grund zu gehen.

Ich berate euch gerne!

Ich arbeite sehr gerne mit Vetscreen zusammen und lasse eine Stuhlprobe einschicken um eine genaue Zusammensetzung des "schwarzen Goldes" zu bestimmen. Sehr häufig kommt man so der Ursache schon näher.

 

Der Futterdschungel

Der Futterdschungel ist enorm! Um mich selber darin zurechtzufinden und meine Katzeneltern adäquat auch in diese Richtung beraten zu können, habe mein Leistungsspektrum erweitert. Ich biete Ihnen als Ernährungsberaterin für Katzen und Hunde (siehe Qualifikation) fachkundige Beratung zur Ernährung Ihrer Katze und des Hundes an.

Ein großes Angebot füllt die Regale in den Geschäften. Die verschiedensten Futtermittel und Hersteller werben um die Lieblinge, selbst die Fütterungsmethoden nehmen unterschiedliche Formen an, was für den Tierhalter kaum mehr zu überblicken ist:

Feuchtfutter in unterschiedlichen Variationen: Beutel; Schalen; Dosen, Allein.- oder Ergänzungsfutter oder Soupe.

Trockenfutter, Leckerchen und Co. ist der nächste Punkt!

Womit die Frage durchaus Gerechtfertigt ist- Füttere oder Ernähre ich mein Tier?

 Gemeinsam finden wir einen Weg durch diesen tierischen

„Junk-Food“-Dschungel, um für Ihren Gourmet das Lieblingsmenü zu finden, das die Nährstoffbedürfnisse einer artgerechten, ausgewogenen und gesunden Ernährung erfüllt.

Die Ernährung ist die Basis für das Wohlbefinden, also auch die Psyche, Gesundheit zeigt sich durch glänzendes Fell und durch Fitness, also ein aufgewecktes und aktives Tier.

Wie bei uns Menschen kann die Ernährung sich positiv auf die Gesundheit und auch die Psyche Einfluss nehmen. Krankheiten können entgegengewirkt, Allergien vermieden und Verhaltensproblemen aus dem Weg gegangen werden, nur über die richtige Nahrung/ Nahrungsergänzung.

Die Umstellung auf hochwertiges Futter, sei es hochwertiges Fertigfutter oder auch

BARF (Biologisch Artgerechtes Rohes Futter) oder doch Selbstgekocht, es liegt ganz in der Vorstellung des Halters, also Ihnen.

Ich berate Sie gerne in jede Richtungen und Sie entscheiden ganz nach Ihrer Vorstellung und Möglichkeiten!

Die Ernährungsberatung (gesundes Tier) beinhaltet:

  • Beratung zu herstellerunabhängigem geeignetem Fertigfutter
  • Beratung der geeigneten Fütterungsmethode
  • Erstellen von individuellen Futterplänen für gesunde Tiere 
  • Erstellen individueller Diätpläne z. B. zur Gewichtsreduktion 
  • Überprüfung vorhandener Futterpläne von BARF
  •  Erstellung Futterpläne für BARF 
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05
Sep
Provicell

EM SAN PET

Eines meiner Lieblingsprodukte von PROVICELL.

EM SAN PET ist ein Produkt für mehr Vitalität und Wiederstandskraft ihres Lieblings. Der Darm bzw. das Darmmilieu wird ins Gleichgewicht gebracht, die Futterverwertung und somit die Verdauung wird positiv beeinflusst. EM SAN PET ist natürlich besonders geeignet auch für empfindliche Tiere mit chronischen Erkrankungen und bei der Linderung von Verdauungsstörungen.EM SAN PET

Wichtiges auf einen Blick:

  • die Kräuterextrakte wirken darmberuhigend
  • EM SAN PET kann die schnellere Erholung der Darmflora fördern 
  • Stärkung der Darmfunktion und des Imunsystems
  • geeignet für empfindliche Tiere

SKIN REPAIR PET

Provicell SKIN REPAIR PET enthält reines ozonisiertes Olivenöl zur äusserlichen Anwendung auf der Haut. Es wurde auf Zusätze wie Duft und Konservierungsstoffe bewust verzichtet.

SKIN REPAIR PET wir bei Hautirritationen eingesetzt auch bei Vieren und Bakterien sowie bei Pilzen kann es unterstützend zur bekämpfung beitragen.

Wichtiges auf einen Blick:

  • plegt und stabiliesiert die Haut
  • ohne Duftstoffe
  • reines ozoniesiertes Olivenöl

Ich berate Sie gerne zu den Produkten von Provicell

MUCOSA PET

Immer mehr Tiere leiden unter chronischen Erkrankungen, Allergien oder Vitalitätseinschränkungen, welche direkt oder indirekt mit dem Magen-Darm-Trakt oder einer Dysfunktion des Darms in Zusammenhang stehen. Deshalb wurde mit MUCOSA PET ein Produkt geschaffen, welches als Nahrungsergänzungsmittel die Funktion einer normalen Darmschleimhaut effektiv unterstützt und die Darmepithelzellen gezielt versorgt. MUCOSA PET

Wichtiges auf einen Blick:

  • die Darmstrucktur wird gefördert
  • MUCOSA PET wirkt wurmhemend
  • das Immunsystem wird stimuliert
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Kaltgepresst gegen Extrudiertes

Bei der Extrusion handelt es sich um ein Verfahren, bei dem die Futtermasse mittels Druck durch ein Gerät (Extruder) und anschließend durch eine Öffnung – z.B. Sternchen oder Herzchen – gepresst wird, die dem Ganzen seine Form verleiht. Nudeln oder Kekse werden ebenfalls auf diese Art hergestellt.

Wo ist jetzt hier der Unterschied zwischen Kaltgepresstem und Extrudiertem?

Nehmen wir zuerst das extrudierte Trockenfutter.

Die zerkleinerten Zutaten (Rohstoffmischung) werden zu einer homogenen Masse verknetet, meist mit Wasser. Anschließend wird diese Masse gegart und auf circa 120 bis 200° Grad erhitzt. Mehrfachzucker/Kohlenhydrate werden aufgespalten, was die Futter- Pellets für unsere Lieblinge leichter verdaulich machen soll. Die Feuchtigkeit wird entzogen. Danach wird das Ganze durch die Schnecke gepresst und es erhält seine endgültige Form. Durch die Temperatur gibt es natürlich einen Verlust an Nährstoffen und Vitaminen, die dann in synthetischer Form wieder aufgesprüht werden und dieses Produkt erneut aufwerten.

Nun zum kaltgepresstem Trockenfutter.

Die Herstellung ist genauso, nur die Temperatur ist eine andere. Hier wird mit 40 bis 80° Grad geworben.

Das schont die Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe und andere wertvolle Rohstoffe. Dennoch geht auch bei jeder Art der Verarbeitung von Lebensmitteln ein Teil an Vitaminen und Enzymen verloren. Sie werden künstlich wieder ergänzt oder „aufgepeppt“!

Allerdings, werden durch die niedere Temperatur auch die Kohlenhydrate/Mehrfachzucker weniger aufgespalten.

Enzyme: Sind sehr Wärme und Kälte empfindlich!

Vitamine: sind besonders hitzeempfindlich, mehr als die Hälfte geht verloren

Mineralien: sind unempfindlich gegen Hitze und Kälte

Im Gegensatz zu Extrudiertem zerfällt kaltgepresstes Trockenfutter sehr schnell und entzieht dem Tier deutlich weniger Wasser. Es quillt nicht auf und liegt (schwimmt) der Katze buchstäblich im Magen wie in unserem Test deutlich zu sehen ist.

In unserem Test sieht man sehr deutlich, wie in kurzer Zeit das Extrudierte an Volumen zunimmt und das Kaltgepresste sich pulverisiert und daher leichter verdaulich für unser Tier wird.

Wer kennt das nicht: Die Katze frisst und nach kurzer Zeit (15 bis 30 Minuten) sieht sie ihr Futter wieder!

Wir dürfen allerdings nicht das chemische Grundgesetz vergessen: Wurde einem Stoff die Flüssigkeit entzogen, kann und wird er die Flüssigkeit auch wieder aufnehmen oder ersetzen und sich entsprechend wieder vergrößern. Stellt sich also die Frage: Wie wurde das kaltgepresste Trockenfutter behandelt, dass dies nicht geschieht.

 

Nun also zu unserem Test.

 

                                                           

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VitalerNapf für Hund und Katz

Was gehört nun in den Napf? Das fragen sich die meisten Halter unserer Vierbeiner. Die Futtermittelindustrie wird es schon wissen.

  • Ist das wirklich so?

Obst und Gemüse für die Katze, kann das sein?

  • Ja– aber in Maßen.

Nehmen wir uns die Natur als Vorbild und bauen eine Maus nach:

Die Beute einer Katze besteht aus 90- 95 Prozenttierischem Anteil (Muskelfleisch, Innereien, Knochen; dazu Fell/Federn/Haut) und 5-10 Prozent pflanzlichem Anteil (Mageninhalt der Beute wie Gräser und Kräuter). Die Beute besteht ca. zu 70 bis 80 Prozent aus Wasser.

Das heißt:

Auch wenn unsere Katzen Carnivoren (Fleischfresser) sind,muss ein Ballaststoffanteil in der Nahrung enthalten sein. Bitte gehen Sie nicht hin und verfüttern täglich Hühnchen oder sogar ein Stück Rind und denken: „Passt schon!“ Eine Katze lebt nicht ausschließlich von Muskelfleisch. Sie braucht auch Innereien, Fett, Knochen. Das Fell/die Federn und der Mageninhalt eines natürlichen Beutetiers dienen als Ballaststoffe, sonst kann keine Verdauung stattfinden. Es käme zur Verstopfung oder anderen gesundheitlichen Problemen.

Warum bekommen dann so viele Katzen ihr Trockenfutter als Hauptfutter nach Belieben oder sogar getreidehaltiges Nassfutter?

Trockennahrung besteht nur aus ca. 7 bis 10 Prozent Feuchte. Den Rest müsste die Katze in Form von Trinken ausgleichen, was ihr als Wüstenbewohner schwerfällt. Ich denke hier gezielt an Blasen- und Nierensteine bei Katzen, die leider alltäglich in den Tierarztpraxen „zu Hause“ sind. Wer denkt, es wäre zum „Zähneputzen“, der liegt leider FALSCH. Im Gegenteil: Es fördert nicht nur bei der Katze Zahnstein, sondern auch beim Hund.

Beim Hund liegt die Futterlage anders.

Fleischanteil 50 bis 65 Prozent inklusive Haut, Fett Innereien, pflanzlichen Anteil wie Obst und Gemüse, der Rest besteht aus Öle und Kräuter. Natürlich angepasst und im richtigen Verhältnis, je nach Bedarf des Hundes. Größe, Rasse und Aktivität sowieder Gesundheitszustand spielen eine Rolle,wie hoch der Fleisch-/Gemüseanteil in der Tagesration sein muss.

Die Ernährung beider Tierarten ist schon unterschiedlich und gehört daher getrennt voneinander betrachtet.

Es muss nicht immer BARF sein. Obwohl es schon die artgerechtere Fütterung wäre. Ich berate Sie auch sehr gerne über Industriefutter, denn nicht für jeden ist die Rohfütterung eine Option. Gesunde Ernährung beugt Krankheiten vor und erspart den Tierarzt.

Wussten Sie, dass Dosenfutter auch „aufgepeppt“ werden kann?

Ich berate Sie gerne.

Beratung im Krankheitsfall

Vor allem bei kranken Tieren ist eine schonende und artgerecht Fütterung für unseren Liebling von großer Wichtigkeit und für den Halter von großer Bedeutung, denn er möchte nur das Beste für seinen Liebling. Ist das Tier erst mal erkrankt, ist die Wahl des richtigen Futters ein großes Thema und sollte gut bedacht werden.

Meine Ausbildung beinhaltet:

Anatomie und Physiologie des Verdauungstraktes

Lebensmittellehre (einzelne Nährstoffe),Futtermittel, sinnvolle Nahrungsergänzung

Pathologie, Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes

Naturheilkunde und Diätetik

Diätetik bei Erkrankungen wie Haut, Niere, Nerven, Allergie, Adipositas

um nur einige Punkte aufzuzeigen.

Ich arbeite (wenn nötig) mit dem Labor Vetscreen zusammen.

Um manche Diagnosen zu untermauern oder auch um herauszufinden, was im Darm des Hundes oder der Katze los ist, kommt man um Stuhlproben nicht herum.

Labor Vetscreen 

 

NEU- Bioresonanz nach Paul Schmidt

 

 

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